Intersophic Mysticism

English:

The painting depicts a temple scene supported by four pillars. Each pillar represents one of the four elements of Western magic and cosmology. In addition, each pillar bears the corresponding maxim as an inscription associated with its element. These four maxims, displayed above the sphinxes, are the four fundamental principles of magic.

To Keep Silent (belongs to Earth: Keep your work secret; be discreet).
To Dare (belongs to Water: Commit yourself wholeheartedly to your Work).
To Know (belongs to Air: Gather knowledge and experience as the foundation of your Work).
To Will (Build and use unwavering determination and unbreakable focus).

Each pillar also bears its associated magical elemental weapon. Earth carries the Disc (equivalent to the Altar), Water carries the Chalice (equivalent to the feminine receptive principle), Air carries the Dagger (equivalent to the double-edged mind), and Fire carries the Staff (equivalent to the initiating masculine principle).

The Sphinxes:

Left Sphinx: Represents shamanic, nature-bound, and untamed spirituality. With its bind runes, knife, and natural materials as adornments, it is a reference to the Norse (Seiðkona) archetype. For me personally, it is deeply connected to the place where I live and its ancestral roots. She is crowned with pieces of roe deer antlers.

Right Sphinx: She personifies the ancient civilizational aspect namely magic in this context, mastery, and sovereignty (mastery over oneself!), refinement, and the more solar side of the duality represented by the two sphinxes, while the left sphinx embodies the more lunar, earth-bound side. Her adornments include a Helios symbol, a serpent, and an owl’s head (representing wisdom). She is also a symbol of my bloodline and she’s crowned with bay leaves.

In this depiction, both sphinxes each have only one wing, because within me they form a two-part unity, and we can only ascend to unimaginable heights when we merge the opposites within ourselves.

The Temple Wall:
Built of stones inscribed with letters from many different alphabets, the wall represents language itself. It creates structure, understanding, and helps us comprehend many things, while at the same time limiting us… for the divine lies beyond it (behind the archway in the form of a magic mushroom). The dark arch within the ornamentation represents the night sky, bearing 9 large stars symbolizing the Pleiades and 12 smaller stars representing both the zodiac signs and cosmic unity. The inner ornamental circle depicts the Thousand-Petaled Lotus, while the surrounding ornamentation forms a circle of 11 Soliwo runes and a carefully counted number of rays, together symbolizing the solar disc of the masculine solar essence.

The dark arch also contains its own Alpha/Omega equivalent. On the left, representing the beginning, is the Ansuz rune merged with the Phoenician Alpha; on the right is the Yrr rune (the inverted Algiz rune) merged with the Omega.

The number of petals and sun rays has also been deliberately counted. The wall contains letters from the Egyptian, Greek, Glagolitic, Hebrew, Sumerian, Proto-Sinaitic, and Theban alphabets, as well as Runes.

The Gate and What Lies Beyond:
Along the central axis wind fourteen serpents, representing the seven chakras and the seven solar bodies / seven lunar bodies. In the upper part beyond the archway, sacred geometry and overlapping symmetrical patterns can be seen, representing the underlying structure and geometry of all things (which can be revealed to us through the magic mushrooms).

Overlapping the opening stands the Axis Mundi, the World Tree or Yggdrasil with 9 branches, each bearing 7 leaves. Nine, as the magical number, also represents the Nine Worlds of Norse mythology and the nine days during which Odin hung upon Yggdrasil.

🔶 Anyone interested in a print (A3 or larger), please send me an email. You can find my contact information below the videos.

Deutsch:

Das Gemälde zeigt eine Tempelszene, welche von vier Säulen gestützt wird. Jede Säule steht für eins der vier Elemente aus der westlichen Magie und Kosmologie. Zudem tragen die Säulen den jeweiligen Ausspruch als Schriftzug, der mit dem Element verknüpft wird. Diese vier Aussprüche über den Sphinxes, sind die vier Grundleitsätze aus der Magie.

Zu schweigen (gehört zu Erde: Schweige über dein Wirken, sei zurückhaltend).
Zu wagen (gehört zu Wasser: Entscheide dich in Völle für dein Wirken).
Zu wissen (gehört zu Luft: Sammle Wissen und Erfahrung als Grundlage für dein Wirken).
Zu wollen (Bringe den starken Willen und den unbrechbaren Fokus auf).

Jede Säule trägt noch die assozierte magische Element-Waffe. Erde trägt die Scheibe (gleichbedeutend mit dem Altar), Wasser trägt den Kelch (gleichbedeutend mit dem femininen Empfangenden Prinzip), Luft trägt den Dolch (gleichbedeutend mit dem zweischneidigen Geist) und Feuer trägt den Stab (gleichbedeutend mit dem initiierenden männlichen Prinzip).

Die Sphinxen:

Sphinx links:
Steht für die schamanische, naturverbundene und ungezähmte Spiritualität. Ist mit den Bindrunen, dem Messer und den Naturmaterialien als Zier ein Zitat auf den nordischen (Seidrkona) Typus. Persönlich für mich geknüpft an meine Lebensumgebung und deren Wurzeln. Sie ist gekrönt mit Rehgeweihstücken.

Sphinx rechts:
Sie personifiziert den antiken zivilsatorischen Aspekt dar, namentlich Magiertum, Meisterschaft und Herrschaft (Macht über sich selbst!), Veredelung und eher den solaren Pol der Dualität der zwei Sphinxen. Während die linke eher den Lunaren erdgebundenen Pol darstellt. Sie trägt im Schmuck einen Helios, eine Schlange und einen Eulenkopf (für die Weisheit stehend). Sie repräsentiert außerdem meine Blutlinie und ist gekrönt mit Lorbeerblättern.

Beide Sphinxen haben jeweils nur einen Flügel in dieser Darstellung, denn sie sind in mir eine zweiteilige Einheit und wir können nur zu ungeahnten Höhen aufsteigen, wenn wir Gegensätze in uns verschmelzen.

Die Mauer des Tempels:
Sie stellt als solches, gemauert aus Steinen, die Buchstaben aus verschiedensten Alphabeten tragen, die Sprache dar. Sie schafft Struktur, Verständnis und hilft uns zu vieles zu verstehen, gleichzeitig begrenzt sie uns.. denn das göttliche liegt jenseits davon (hinter dem Torbogen in Form eines Zauberpilzes). Der Dunkle Bogen in der Ornamentik stellt den Nachthimmel dar, trägt 9 große Sterne, die für die Pleiaden stehen und 12 kleine Sterne, die für die Sternzeichen, aber auch für die kosmische Einheit stehen. Der innere Kreis der Ornamente stellt den Tausendblättrigen Lotos dar und darum herum die Ornamentik ist ein Kreis aus 11 Soliwo Runen und einer abgezählten Anzahl an Strahlen, die zusammen die Sonnenscheibe der solaren männlichen Essenz symbolisieren.

Der Dunkle Bogen enthält außerdem ein eigenes Alpha-Omega Equivalent. Links für den Anfang stehend die Ansuz Rune verschmolzen mit dem Phönizianischen Alpha und rechts die Yrr Rune (invertierte Algiz Rune) verschmolzen mit dem Omega.

Die Anzahl an Blütenblättern und Sonnenstrahlen ist zudem abgezählt. Es sind Buchstaben aus dem ägyptischen, dem griechischen, glagolitischen, hebräischen, sumerischen, proto-sinaitischen und thebanischen Alphabet, als auch Runen enthalten.

Das Tor und jenseits davon:
Entlang der Mittelachse schlängeln sich sieben Schlangen, die für die sieben Chakren und sieben Sonnenkörper / sieben Mondkörper stehen. Im oberen Teil des jenseitigen ist heilige Geometrie und überlappende symmetrische Muster zu sehen, welche die dahinterliegende Struktur und Geometrie aller Dinge darstellt (welche durch die Zauberpilze uns eröffnet werden können).

Den Durchbruch überlappend steht die Axis Mundi, der Weltenbaum oder Yggdrasil mit 9 Ästen, wovon jeder 7 Blätter trägt. Neun als die magische Zahl ist hier auch representativ für die neun Welten der nordischen Mythologie oder die neun Tage, die Odin an Yggdrasil hing.

🔶 Wer einen Print ( A3 oder größer ), der schreibe mir bitte eine Mail. Kontakt findet unter den Videos.

 

Included in: Artbook Astral Monument
Link to the Painting Process